Gabelstapler und Lagerfahrzeuge „nicken“ beim Heben und sind zu laut? FG-Innenzahnradpumpen verleihen kompakten Hydraulikeinheiten leise und langlebige Leistung
Gabelstapler und Lagerfahrzeuge „nicken“ beim Heben und sind zu laut? FG-Innenzahnradpumpen verleihen kompakten Hydraulikeinheiten leise und langlebige Leistung
2022-02-14
Bei Elektrostaplern, Hubwagen und AGV-Transportern erscheint das Hydrauliksystem einfach: eine kleine Pumpe, ein Zylinder und ein grundlegendes Ventilset.
In realen Lagerumgebungen werden Leistungsprobleme jedoch schnell offensichtlich.
Branchenhintergrund
Betreiber stoßen im täglichen Betrieb häufig auf folgende Probleme:
Heben und Senken sind nicht gleichmäßig, mit spürbarem „Nicken“ bei leichter Last und Ruckeln bei schwerer Last
Die Geräuschpegel sind aufgrund der kombinierten Wirkung von Motorvibrationen und Pumpengeräuschen hoch, insbesondere in Innenräumen
Häufige Start-Stopp-Zyklen und variable Lasten beschleunigen den Verschleiß und erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber Ölverschmutzung
Diese Probleme beeinträchtigen sowohl das Bedienererlebnis als auch die langfristige Zuverlässigkeit der Geräte.
Technische Herausforderung
Obwohl die Systemgröße klein ist, sind die Betriebsbedingungen anspruchsvoll:
Häufiger Start-/Stoppbetrieb
Große Lastschwankungen von leeren Gabeln bis zur vollen Last
Präzisionssteuerung bei niedriger Geschwindigkeit während der Positionierung
Kontinuierlicher Innenbetrieb mit strengen Lärmanforderungen
Herkömmliche kleine Zahnradpumpen mit externem Antrieb haben unter diesen Bedingungen oft Schwierigkeiten, die Stabilität aufrechtzuerhalten.
Lösungsansatz: FG-Zahnradpumpen mit Innenverzahnung für kompakte Hydrauliksysteme
Zur Leistungssteigerung setzen immer mehr Hersteller FG-Zahnradpumpen mit Innenverzahnung in neuen Designs und Nachrüstaggregaten ein.
Typische Pumpenauswahl
Ingenieure wählen üblicherweise:
FG0 im Bereich von 4–24 ml/U für kompakte Systeme
Kleine FG1-Modelle mit ca. 25,3 ml/U für höhere Lastanforderungen
Diese Dimensionierung passt zu Fahrzeugen von 1–3 Tonnen, ohne den Motor zu überdimensionieren oder die Systemkomplexität zu erhöhen.
Wichtige technische Merkmale
Nenndruck bis 31,5 MPa (25 MPa für bestimmte Größen)
Maximaldruck bis 35 MPa
Drehzahlbereich von 200 bis 3000 U/min
Diese Parameter unterstützen sowohl die Hubkraftanforderungen als auch die flexible Geschwindigkeitsregelung.
Strukturelle Vorteile
Das Innenverzahnungsdesign sorgt für geringe Pulsationen von Durchfluss und Druck, was die Laufruhe verbessert
Optimierte Innenstruktur und steifes Gehäuse reduzieren hydraulische Geräusche
Bessere Toleranz gegenüber Ölverschmutzung unterstützt den Betrieb in staubigen Lagerumgebungen
Systemintegration
In typischen Anwendungen wird die FG-Pumpe direkt mit dem Motor gekoppelt, um ein kompaktes, integriertes Aggregat zu bilden.
Im Vergleich zu herkömmlichen Zahnradpumpensystemen mit externem Antrieb:
Heben und Senken werden gleichmäßiger
Die Feinpositionierkontrolle verbessert sich, insbesondere bei der Palettenausrichtung
Die Geräuschpegel sinken, was den Komfort des Bedieners in Innenräumen erhöht.
Leistungsvorteile in Systemen mit variabler Drehzahl
Da FG-Pumpen einen großen Drehzahlbereich unterstützen, lassen sie sich gut mit Frequenzumrichtern und Servotreiber integrieren:
Mehrere Hubgeschwindigkeiten können durch Drehzahlregelung erreicht werden
Der Energieverbrauch kann ohne komplexe Ventilarrangements optimiert werden
Die Systemreaktion wird über verschiedene Betriebsmodi hinweg stabiler.
Zusammenfassung
Bei Elektrostaplern und AGVs wird die hydraulische Leistung nicht durch die Systemkomplexität, sondern durch die Stabilität unter realen Betriebsbedingungen definiert.
FG-Zahnradpumpen mit Innenverzahnung bieten:
Gleichmäßige und stabile Hubbewegung
Reduziertes Geräusch für den Innenbetrieb
Zuverlässige Leistung bei häufigen Start-Stopp-Zyklen
Flexible Integration mit Antrieben mit variabler Drehzahl
Durch den Austausch herkömmlicher kleiner Zahnradpumpen mit externem Antrieb durch FG-Pumpen können Hersteller sowohl das Bedienererlebnis als auch die Systemzuverlässigkeit bei kompakten Mobilgeräten erheblich verbessern.